Wackelbilder und Lentikularfolien

Der Druck auf Lentikularfolien - besser bekannt als Wackelbild oder Linsenrasterbild - kann viele verschiedene und beeindruckende Effekte erzielen und einem statischen Bild ein Gefühl von Tiefe und Bewegung verleihen. Dieser schnell wachsende Zweig der Druckindustrie wird vorrangig von der Werbeindustrie vorangetrieben, die verblüffende 3D Effekte nutzen, um ihre Produkte hervorzuheben. Es gibt einige verschiedene Arten: 

Flipbild – dieses ist die einfachste Form des Wackelbilds. Zwei oder drei verschiedene Bilder (zum Beispiel ein offenes und ein geschlossenes Auge), die abhängig vom Betrachtungswinkel in Sequenz abwechselnd gesehen werden 

Fließende Umwandlung - Bilder mit vielen Phasen erzeugen die Illusion einer fließenden Transformation von einem Objekt in ein anderes, zum Beispiel ein Gesicht wandelt sich in ein anderes.  

Bewegungen / Action Sequenzen - diese Wackelbilder beinhalten eine Sequenz von fünf oder mehr Bildern, die den Eindruck einer Bewegung vermittlen, während die Lentikularfolie gekippt wird.  

Zoom oder Vergrößerungseffekt - verschiedene Bilder erzeugen ein scheinbares heranzoomen oder vergrößern des Objekts, entsprechend bei umgekehrter Betrachtung auch eine Verkleinerung. 

3D Effekt - diese Wackelbilder geben dem Betrachter eine Illustion von Tiefe, ohne dass man dafür 3D Brillen braucht. 


Wie werden Linsenrasterbilder produziert?

Eine spezielle Linse (Lentikularfolie) wird auf die Oberfläche einer "verwobenen" gedruckten Grafik laminiert. Der Prozess des Verwebens wird digital aus der Überlagerung verschiednener Bilder zu einem erzeugt. Die in Winkeln geschliffene Linse bricht dieses Bild wieder auf, indem Sie abhängig vom Blickwinkel immer nur eine Ebene der Grafik preisgibt.
Die Dicke der Linse variiert, abhängig vom gewünschten Effekt, und besteht aus Plastik (meistens PET). Die Linse hat eine erhabene Oberfläche aus präzise geschnittenen halbrunden Kanten, genannt Phasen. Dieses Maß wird in LPI ausgedrückt (lenticules per inch).

Um den Vorgang des Verwebens zu verstehen, muss man sich vorstellen, dass die Bilder in einer speziellen Software praktisch in Streifen geschnitten werden. Dieses Programm arrangiert die Bildstreifen dann in bestimmten Sequenzen. Wenn die Lentikularfolie mit ihren präzise geschliffenenen Phasen dann über die Grafik laminiert wird, passen die Winkel und Streifen in ihrer Reihenfolge so perfekt zusammen, dass sie das Bild optisch wieder zusammensetzen.  So zeigt sich abhängig vom Blickwinkel immer ein anderes Bild. Es ist möglich die Software für diesen Prozess zu kaufen, aber nach unserer Erfahrung ist es vollkommen aureichend sich auf die Erfahrung unserer Lentikulardrucker zu verlassen. 


Die moisten Wackelbilder haben eine Linsendicke von 0,5mm mit 75 LPI (dies beschreibt die Feinheit der Linien der Linse). Hochqualitative Arbeiten oder besondere Effekte brauchen eine teurere und dickere Linse mit höherer LPI. Es gibt verschiedene Produktionsmöglichkeiten - Offset, Inkjet und Flexodruck für Verpackungsmaterialien. Unser Partner in China ist einer der führenden Spezialisten auf seinem gebiet mit vielen Jahren Erfahrung zu dieser Technologie. 

Anwendungen


Ehemals auf das Spielzeug in Müslischachteln beschränkt, werden Wackelbilder heute in vielfältiger Weise für eine immer wachsende Liste an innovativen Produkten verwendet. Sowohl zu Werbezwecken als auch auf Noveltybüchern erfreuen sich Wackelbilder einer standing wachsenden Beliebtheit. Wir haben bereits alles von Sammelkarten über Lesezeichen, Postkarten, Tassen, Puzzel, DVD Verpackungen bis hin zu Buch- und Magazincovern hergestellt, selbst ein Lentikularposter ist machbar und garantiert die Aufmerksamkeit an der Haltestelle oder im Kino auf sich zu lenken.   

Wenn Sie diesen Effekt gerne in einem Ihrer nächsten Projekte verwenden möchten, kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne. 

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